9:47 Uhr, 01.05.2008

Alles hat ein Ende...

Da ist er nun, der allerletzte Blogeintrag. Seit dem letzten Eintrag – d.h., seit ich Kalkutta ein erstes Mal für die große Reise mit Felix verließ –, ist natürlich sehr viel passiert. Wer Lust hat, kann sich die Bilder der Reise gerne in der Galerie ansehen, bei vielen dürfte die Weisheit, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt, sicherlich zutreffen. Ein paar Zeilen zu den jeweiligen Abschnitten der Reise möchte ich natürlich trotzdem verlieren. Ich werde versuchen, es kurz zu fassen.

Mein Bruder Felix erreichte Kalkutta am Morgen des 11. März, einen Tag nach meinem letzten Blogeintrag. Es wahr sehr lustig zu sehen, wie er auf die ganzen neuen Eindrücke reagierte, die sich in Indien boten, was mich natürlich an meine eigene Ankunft einige Monate zuvor erinnerte: Ob es nun Kühe auf der Straße waren, die Fahrweise der Taxifahrer, die Tatsache, dass und wie man mit diesen handeln musste usw. Da Felix natürlich gerade einen langen Flug hinter sich hatte und sich erstmal an das neue Klima – das in Kalkutta zu der Zeit schon recht ordentlich war, über 30 Grad und sehr hohe Luftfeuchtigkeit – gewöhnen musste, haben wir am ersten Tag noch nicht viel gemacht, außer uns mit meinen Freunden an der Uni zu unterhalten und mit Paul und Lun, die man auch auf vielen Bildern sieht, Kaffee trinken und ins Einkaufszentrum zu gehen. So lernte Felix die Uni und ihre unmittelbare Umgebung etwas kennen.

In den darauffolgenden Tagen haben wir uns Kalkutta angesehen, wobei Felix sich, glaube ich, noch etwas schwer tat, mit den etwas stressigeren Teilen Indiens zurechtzukommen – unter anderem der „New Market“ in Kalkutta, den man vor allem als Tourist nicht betreten kann, ohne von allen Seiten mit irgendwelchen Angeboten genervt zu werden. Er schien die Stadt aber allemal spannend zu finden.

Nachdem wir am letzten Tag noch einmal mit Lun und Paul im Hyatt Hotel frühstücken waren (man gönnt sich ja sonst nichts – für deutsche Verhältnisse war’s aber auch noch bezahlbar, wie ich angesichts der deutschen Preise, die mir hier jetzt besonders wieder auffallen, mittlerweile sage kann) und uns von denen, die wir nicht mehr sehen würden, verabschiedet haben, ging der Flug zu unserem ersten Ziel: Jaipur.

Jaipur

In Jaipur haben wir in erster Linie meinen Freund Shantanu besucht und bei seiner Familie gewohnt, die uns sehr gastfreundlich aufgenommen hat. Die Stadt wird auch die „Pink City“ genannt, da einer der Mogulenherrscher der Stadt viele Häuser rosarot streichen ließ – man erkennt es ein wenig auf den Bildern. Interessant waren in Jaipur vor allem der Stadtpalast, der so genannte Wind-Palast, aus dem die Frauen der Mogulen bei einer angenehmen Brise ihr Volk beobachten konnten, ohne selbst gesehen zu werden, und das Fort, das über der Stadt thront. Jaipur ist die Hauptstadt des Staates Rajasthan, der vor allem bei Touristen sehr beliebt ist. Dementsprechend waren auch viele Ausländer in der Stadt unterwegs, die sich wiederum dem Tourismus angepasst hat: Zum Fort konnte man auf einem Elefanten reiten, wobei für die Bequemlichkeit der Touristen schon eine Art „Bank“ auf die Rücken der Tiere geschnallt war und man eine Treppe heraufsteigen konnte, um aufzusteigen. Das Ganze hatte mit einer langen Warteschlange etwas von Disneyland. Außerdem saßen an der Straßenseite des öfteren Schlangenbeschwörer, deren Haustiere sich aber anscheinend nicht großartig für irgendwas interessierten. Wir durften eine Cobra auch mal anfassen, der allerdings ihre Giftzähne entnommen wurden. Zumindest wirkten sie nicht sonderlich angriffslustig... Siehe auch das Fotoalbum.

Jodhpur

Nach Jaipur ging es weiter mit dem Nachtzug nach Jodhpur, wo Qaiss studiert. Dort war außerdem noch ein weiterer ehemaliger Kommilitone aus Freiburg, Christian, der Qaiss und Matthias (in Bangalore) besucht und mit den beiden bereits eine kleine Backpacker-Reise in Südindien hinter sich gebracht hatte. In Jodhpur gab es dann ebenfalls ein Fort zu sehen, dass Felix, Christian und ich besichtigt haben, während Qaiss (der mit Christian im selben Zug angekommen war) bereits wieder zu Vorlesungen musste. Abends haben wir uns dann noch die Uni angesehen, die zwar ziemlich weit außerhalb liegt, dafür aber auf einem wesentlich größeren Campus als beispielsweise NUJS untergebracht ist. Ein paar Kommilitonen von Qaiss haben wir auch getroffen, darunter auch eine aus Bangalore, die Kavana von NUJS kannte – die Welt ist auch in Indien klein. Da wir mit dem Fort das Wichtigste von Jodhpur (übrigens eine „Blue City“, auch wenn sie nicht so genannt wird – die Häuser sind blau gestrichen, was vor allem bei strahlendem Sonnenschein mit blauem Himmel sehr schön aussah) schon gesehen hatten und ich gehört hatte, dass die relativ nahe gelegene Stadt Udaipur sehr schön sein soll, reisten wir am nächsten Tag aber schon wieder ab – Qaiss und Christian würden wir ja auch in Deutschland wiedersehen!

Bei der Reise nach Udaipur stellt sich wirklich die Frage, ob es sich gelohnt hat. Wir hatten bereits für den darauffolgenden Tag Tickets für einen Zug Richtung Norden von Jodhpur besorgt, so dass wir nach Udaipur morgens hin und abends zurückfahren mussten. Laut Reiseführer betrug die Fahrzeit mit einem Bus 5,5 Stunden – bei einer frühen Hin- und späten Rückfahrt ginge das ja so gerade noch. Also nahmen wir um 5 Uhr morgens einen Bus, der dann allerdings erst um 12:30 Uhr ankam – war wohl nichts mit fünfeinhalb Stunden. Bis 18 Uhr hatten wir dann also Zeit in Udaipur, dann wollten wir den Bus zurücknehmen, um wiederum am nächsten Morgen um 10 Uhr den Zug zu bekommen. Nun muss man dazu sagen, dass Busfahrten in Indien oft alles andere als angenehm ist. Wenn es sich nicht gerade um einen Luxusbus mit guter Federung und Klimaanlage handelt, sitzt man nicht gerade bequem, es ist sehr holprig und gerne auch ziemlich voll. Wir hatten zwar Sitzplätze, aber die boten nicht sonderlich viel Platz. Entsprechend gerädert kamen wir in Udaipur an und waren angesichts der anstehenden Rückfahrt nicht gerade voller Freude...

Allerdings bin ich der Meinung, dass sich der „Ausflug“ auf jeden Fall gelohnt hat. Udaipur gilt als „Venedig des Ostens“ oder auch eine der schönsten Städte der Welt. Ich war noch nie in Venedig und habe schon viele schöne Städte gesehen (und bin überzeugt, dass ich in Freiburg in einer der schönsten überhaupt wohne), aber Udaipur ist wirklich toll. Die Stadt liegt an einem großen, künstlichen See, auf dessen Insel ein Palast steht, während die Stadt selbst auch einige Prunkbauten bietet. Das Wetter war herrlich (in Rajasthan ist es zwar auch sehr heiß, aber dafür trocken) und das ganze Bild mit dem See, den man sehr schön von Restaurants mit Dachterrassen beobachten kann, ist wunderschön. Nach einem wirklich schönen Tag, an dem wir auch auf einem Boot über den See kutschiert wurden, fand ich die Rückreise dann auch nicht so schlimm, da ich im Bus sogar etwas schlafen konnte. Nervig waren dann wieder nur die Auto-Rickschah-Fahrer, die uns nach dem Aussteigen aus dem Bus wieder geradezu überfielen, aber mittlerweile wusste ich ja, wie man mit ihnen umgeht.

Amritsar

Am nächsten Tag folgte also die Reise gen Amritsar. Da es offenbar keinen Direktzug von Jodhpur nach Amritsar gibt, hatte ich mich entschieden, einen Zug nach Chandigarh zu nehmen – Hauptstadt des Staates Punjab –, um von dort aus mit dem Bus weiterzufahren. Zug fahren ist in Indien sehr angenehm, vor allem die Nachtzüge, in denen jeder eine eigene Liege bekommt. Wir haben uns auf dieser Fahrt auch die Klasse AC-2 gegönnt; es gab also eine Klimaanlage und nur zwei Liegen übereinander, wodurch man etwas mehr Platz hat. Für die 17-stündige Fahrt (wir würden erst am nächsten Tag morgens ankommen) haben wir zu zweit rund 38 Euro bezahlt. In günstigeren Klassen geht’s noch um einiges billiger, aber da ein großer Teil der Reise tagsüber war und da sich in Rajasthan im März schon Temperaturen über 30 Grad vorfinden lassen, war es mir den Aufpreis für die Klimaanlage dann doch wert.

Nach der Ankunft in Chandigarh (früh morgens, ich glaube, ungefähr 6) mussten wir erst einmal eine Autorickschah zu einem Reisebusstand nehmen, um dann mit dem Bus ein paar Stunden weiter nach Amritsar zu fahren. Eine Direktverbindung gab’s ja nicht. Da wir unsere Busfahrt nach und von Udaipur noch etwas negativ in Erinnerung hatten und es auch noch so früh morgens war, waren wir beide nicht sonderlich gut gelaunt – auch ich nicht, und als der Bus dann noch alles andere als bequem war (die Sitze waren für Leute gebaut, die maximal 1,70 Meter groß sein sollten) und die Fahrt sich auch als äußerst rasant gestaltete (Felix meinte zwischendurch, er wäre sich nicht sicher gewesen, ob er sie überleben würde, und ich saß zwischenzeitlich auf einem Einzelsitz ganz vorne und konnte jeden Überholvorgang beobachten – eine Achterbahn ist da gar nichts gegen, aber ich hatte mich mittlerweile ja an sowas gewöhnt und fand’s eher spannend), entschlossen wir uns, Busfahrten auf der weiteren Reise weitestgehend zu vermeiden. Es sollte nicht die letzte Busfahrt werden, aber doch die unbequemste bleiben.

Amritsar selbst ist eigentlich keine sonderlich schöne Stadt, im Gegenteil. Aber es gibt eine Attraktion, aufgrund derer sich eine Indienreise alleine schon lohnen würde: Der Goldene Tempel der Sikhs. Die Sikhs sind eine aus dem Hinduismus und dem Islam hervorgegangene Religion – das als starke Vereinfachung, so genau habe ich mich damit noch nicht befasst. Zu erkennen sind Sikhs aber an ihrem Turban, traditionell müssen sie als Kriegervolk außerdem einen Dolch mit sich herumtragen. Der Goldene Tempel wurde auch dadurch bekannt, dass die indische Premierministerin ihn in den 1980er Jahren stürmen ließ, als sich Sikh-Separatisten in dem Tempel versammelt hatten – woraufhin ihre Sikh-Leibwächter Gandhi selbst ermordeten.

Wir haben uns sehr lange an diesem Tempel aufgehalten, den man mit seinen Gebäuden drumherum, dem künstlichen See und vor allem der tollen Atmosphäre selbst erlebt haben muss. Es ist zwar viel los, aber anders als in anderen indischen Orten mit viel Bevölkerungsaufkommen gab es kein Gedrängel, keinen Stress oder ähnliches. Wer möchte, kann in der riesigen Kantine des Tempels kostenlos etwas essen, auch kann man auf dem Gelände kostenlos (bzw. gegen eine günstige Spende) wohnen. Da ich nicht wusste, wie das Ganze aussehen würde, hatte ich mich vorab für ein Hotel für uns entschieden, aber bei meiner nächsten Reise nach Amritsar (den Tempel möchte ich irgendwann schon noch einmal sehen!) würde ich das auch in Anspruch nehmen. Auch das Essen war zwar einfach, aber wirklich gut.

Interessant waren außerdem ein paar Leute, die wir am Tempel getroffen haben: Ein Brite indischer Abstammung, der selber Sikh war und uns etwas zur Religion usw. erzählen konnte. Tja, und dann saßen Felix und ich einmal am Rand des Sees, hatten uns allerdings nicht richtig (im Schneidersitz) hingesetzt. Dann kam ein „Wächter“ vorbei, der uns etwas in einer indischen Sprache sagte – was wir natürlich nicht verstanden. Englisch schien der Mann nicht zu können. Ein Junge neben uns übersetzte dann für uns und erklärte uns die Sitzvorschriften. Daraufhin müssen wir noch irgendetwas zueinander gesagt haben, denn plötzlich kam der Wächter wieder und sprach uns auf Deutsch an – und zwar mit schwäbischem Dialekt. Wie sich herausstellte, hatte er 11 (glaube ich) Jahre lang in Stuttgart als Gabelstaplerfahrer gearbeitet! Sachen gibt’s – auf jeden Fall haben wir den Herrn später noch einmal getroffen, auch ein Foto mit ihm gemacht (s. Galerie) und er hat uns außerdem noch einen Kaffee ausgegeben. Nach weiteren Gesprächen mit ihm (jeder zweite Satz schloss mit einem „verstanden, gell!?“ ab) machte er sich dann auf den Weg nach Hause; 17 Kilometer mit dem Fahrrad, wie er sagte.

Von Amritsar aus sind wir dann am nächsten Tag noch an die Grenze zu Pakistan gefahren. Was wir da wollten? Der Grenzübergang bei Attari ist dafür bekannt, dass die Soldaten dort bei jeder Schließung der Grenze am abends eine kleine Parade aufführen – und zwar sowohl die indischen als auch die pakistanischen, aufeinander abgestimmt, was ich allein aufgrund der Rivalität zwischen den Staaten etwas seltsam fand. Aber gut. Irgendwann waren die Inder (oder die Pakistanis oder beide gleichzeitig) wohl auf die Idee gekommen, dass man sich das Ganze ja mal ansehen konnte. Überhaupt ist der Inder im Allgemeinen sehr neugierig; auch, wenn ich irgendwann in Indien mal mit jemandem diskutiert habe o.ä., stellte sich gleich ein Inder daneben und guckte einfach zu. Manchmal haben uns Inder auch einfach nur so angestarrt – „oh, Weiße!“ Oder andere Reisende forderten uns auf (wie zuvor schon einmal berichtet) mit ihnen auf ein Foto zu kommen – nachdem das einige zig Male passiert ist, wird das auch etwas nervig, aber gut. Wie dem auch sei, an der Grenze hatten die Verantwortlichen nach einiger Zeit sogar Tribünen aufgebaut, die Menge heizt mittlerweile ein Animateur an, der die Soldatenparaden moderiert. Es war wirklich unheimlich voll, und viel Rücksicht nimmt die Menge in einem so dicht besiedelten Land wohl nicht mehr – wir mussten unsere einigermaßen annehmbare Plätze auf einer Treppe wirklich verteidigen. Die Grenzzeremonie muss ich aufgrund dessen nicht unbedingt nochmal sehen, spannend war es aber trotzdem.

Dharamsala

Am folgenden Tag sind wir zusammen mit zwei Amerikanern, mit denen wir uns ein Taxi teilten (rund fünf Stunden Fahrt für rund 10 Euro pro Person, glaube ich), Richtung Dharamsala im Nordwesten Indiens gefahren. Dharamsala war ja in den letzten Wochen öfters in den Medien: Es ist der Ort der Exilregierung des Dalai Lamas, wobei diese eigentlich im eigenen Ort McLeod Ganj ist, in dem wir auch wohnten. Unser Hotel dort war wirklich gut und hatte eine schöne Dachterrasse mit ordentlichem Frühstück. Dharamsala erinnerte mich etwas an Sikkim, wenn es auch (alleine aufgrund der Exiltibeter) etwas touristischer war. Rund die Hälfte der Bevölkerung stammt aus Tibet, und dort konnten wir auch den Konflikt mit China im Rahmen der Olympischen Spiele hautnah miterleben – jeden Tag gab es mehrere Demonstrationen, Tibeter hatten sich zu Hungerstreiks versammelt usw. Am Tag zuvor hatte die amerikanische Kongressführerin Nancy Pelosi den Dalai Lama besucht, am Tag unserer Ankunft waren die beiden aber weiter nach Delhi gereist – einen zufälligen Blick auf Seine Heiligkeit konnten wir also nicht erhaschen.

Trotzdem war die Stadt sehr schön zu sehen, und außerdem konnten wir kurz meine Kommilitonin Diptoshree aus Kalkutta treffen, deren Vater in der Nähe von Dharamsala arbeitet. Dipto haben wir auch am Tag unserer Abreise noch einmal besucht.

Nach einem Tag in McLeod Ganj wollten wir dann auch in den Bergen wandern gehen. Zur Sicherheit haben wir uns hierfür einen Bergführer besorgt, der rückblickend zwar nicht nötig gewesen wäre, lustig war’s mit ihm aber trotzdem. McLeod Ganj selbst liegt ungefähr auf 2000 Metern Höhe, wir sind dann bis auf 1300 Meter hoch gewandert – mit sehr tollen Ausblicken, die ich leider auf den Fotos nicht wirklich einfangen konnte, trotzdem sind einige sehr gute Bilder dabei herausgekommen. Auf dem Weg herunter haben wir dann noch ein wirklich nicht schlechtes Mittagessen an einer Berghütte bekommen und zwei Irinnen (ebenfalls mit einem – loch lustigeren – Führer) getroffen, die insgesamt viele Monate durch Indien reisen würden und auch ein paar Tage ehrenamtlich in Mutter Theresas Mission in Kalkutta gearbeitet hatten – und dort auch Marieke vom Sehen und sowie einen Iren besser kannten, den wir bei Mariekes Abschiedsessen in Kalkutta kennen gelernt hatten! Die Welt ist doch klein.

Nach einer wirklich schönen Wanderung, auf der ich den ersten Schnee seit dem Winter 2006/07 vom Nahen sehen konnte, und einem ordentlichen Sonnenbrand für uns beide (die Höhensonne hatten wir wohl unterschätzt), sind wir abends nur noch erschöpft essen gegangen. Am nächsten Tag haben wir dann nur noch zu Fuß die Dörfer und einen Wasserfall um McLeod Ganj begutachtet, eine weitere größere Wanderung haben wir uns da erst einmal erspart.

Delhi

Nach einem Abstecher zu Diptoshree und ihren Eltern sind wir (zum Teil mit Bus, zum Großteil mit Zug) weiter gereist nach Delhi. Dort haben wir zwei Tage verbracht, an einem Tag davon sind wir nach Agra gereist, um uns dort das Taj Mahal anzusehen. Dazu kann man nur eines sagen: Man muss es einmal im Leben gesehen haben. Wenn man durch das Eingangsgebäude hindurchgeht und frontal auf das Gebäude drauf blickt, glaubt man wirklich, man blicke auf eine Leinwand, so unwirklich und perfekt sieht es aus. Aus der Nähe wird das Ganze dann etwas wirklicher, aber auch da ist das Gebäude noch beeindruckend.

Aus Agra gibt es sonst noch zu berichten, dass es ein schönes Fort gibt und man wieder einmal auf tricksende Verkäufer, Taxifahrer usw. aufpassen muss. Ein Taxifahrer hatte uns einen verdächtig günstigen Preis angeboten, um das Taxi für einige Stunden zu „mieten“ – ich bin einfach mal darauf eingegangen und habe den Haken später darin entdeckt, dass der Herr uns von einem Souvenirladen zum nächste fahren wollte, um Kommission zu kassieren. Wir haben dann einfach mehr Zeit im Fort verbracht, als er uns „vorgeschlagen“ hatte, woraufhin wir seinen schönen Kommissions-Plan durchkreuzen konnten, da er uns dann noch zum Bahnhof zurückbringen mussten. Was er dann für ein Gesicht gezogen hat, war sehr lustig.

Wie dem auch sei, wir haben ja auch zwei Tage in Delhi verbracht. Delhi hat mir insgesamt sehr gut gefallen, teilweise ist die Stadt sehr modern (Neu-Delhi), teilweise sieht’s aber auch so ähnlich aus wie in Kalkutta. Wir haben dort einige Sehenswürdigkeiten (diverse Tempel – besonders schön war wieder ein Sikh-Tempel, die größte Moschee Indiens, das ganze Regierungsviertel, das wirklich sehr beeindruckend, allerdings komplett nur von außen zu begutachten ist) besucht und uns außerdem mit einer Freundin aus Kalkutta, Abhisaar, getroffen. Eigentlich wollte ich noch einige andere Kommilitonen treffen, die dort ihre Praktika absolvierten, das haben die aber irgendwie nicht hinbekommen – wir hatten zwar früh genug bescheid gesagt, aber man kann ihnen auch zugute halten, dass sie wirklich viel arbeiten mussten.

Negativ war an Delhi, dass wir ein recht ordentliches und günstiges Hotelzimmer hatten, das allerdings gar kein Fenster hatte. Das ist mir zuerst gar nicht aufgefallen, ein bisschen Platzangst bekommt man dann aber schon. Außerdem ließ Felix seine Kamera, auf der noch ALLE seine Fotos aus Indien gespeichert waren, in einer Autorickschah liegen. Gott sei Dank hatte ich fast genau die gleichen Bilder gemacht (zumindest zu einem Großteil), trotzdem war das mehr als ärgerlich und Felix tat mir wirklich sehr leid. Falls das Wunder geschehen und die Kamera wirklich abgegeben und dann auch weitergegeben werden sollte, bin ich dann noch zur Polizei gegangen und habe den Verlust gemeldet – wer weiß, vielleicht tut sich da ja doch noch was... Auf jeden Fall stammen alle Bilder ab der Moschee aus Delhi und die Bilder aus Bombay dann von Felix, dem ich für die letzten Tage meine Kamera überließ.

Bombay

Nach einer wirklich fantastischen, aber auch etwas stressigen Reise sind wir dann die letzten Tage noch weiter nach Bombay geflogen, wo wir bei meinem Freund Anuj wohnen konnten, dessen Eltern eine wirklich schöne Wohnung haben, so dass sich die letzten Tage dort sehr entspannt gestalteten. Von Bombay hatte ich ja im Januar schon berichtet; dieses Mal haben wir uns wieder die Stadt angesehen, haben zwischendurch noch einmal Anujs Großeltern besucht und auch einige andere Studenten aus dem vierten Jahr getroffen, die zu einem Großteil ihre Praktika in Bombay absolvierten – darunter auch Shubho, mit dem wir an Felix’ letztem vollen Tag in Indien noch ein bisschen mit einem Mietwagen (mit Fahrer) herumgefahren sind und Go-Kart fahren waren, eine weitere Moschee und Tempel besucht haben. Für die Rundreise war das ein wirklich gelungener Abschluss, zumal es sich in Bombay wirklich gut (wenn auch teurer) leben lässt – eine schöne, recht westlich anmutende Stadt, tolles Wetter (wenn auch ziemlich schwül), gute Restaurants usw. Wer nach Indien reist und den Kulturschock zunächst etwas klein halten will (wobei sich ein wirklicher „Schock“ bei mir nie eingestellt hatte), sollte die Reise in Bombay beginnen.

Bangalore

Felix ist von Bombay aus nach Hause geflogen, ich sollte noch zwei Wochen in Indien bleiben. Von Bombay aus bin ich nach Bangaloe geflogen, wo einige meiner Freunde aus Kalkutta wohnen und/oder ein Praktikum absolvierten. Gewohnt habe ich bei Anujs Eltern, die in Bangalore leben (Bombay ist quasi der Zweitwohnsitz), die wirklich unheimlich gastfreundlich zu mir waren. In den ersten Tagen habe ich mich vor allem oft mit Kavana getroffen, deren Praktikum noch nicht begonnen hatte – und auch in Bangalore haben wir es uns dann mit Essen gehen (u.a. im Goethe-Institut, wo es ein Café mit deutschem Essen gibt!), Kaffee trinken, Eis essen usw. gut gehen lassen. Außerdem habe ich zwei mal noch Mayur und Medha, die ebenfalls in Bangalore wohnen und dort Praktikum machen, getroffen.

Nach ein paar Tagen im vom Verkehr geplanten Bangalore bin ich dann etwas aus der Stadt heraus gefahren – und zwar zur National Law School, die Uni, an der Matthias sein Auslandsemester absolviert. Die Uni hat mir wirklich super gefallen; insgesamt scheint sie noch etwas liberaler als NUJS zu sein, die Studenten waren unheimlich nett, Matthias’ Wohnheim war verhältnismäßig luxuriös und insgesamt haben wir wirklich ein paar Supertage verbracht. Der Nachteil der Uni ist, dass sie relativ weit außerhalb liegt, aber drumherum liegt immerhin eine Art Vorort Bangalores, in der man auch einiges erledigen und unternehmen kann.

Besonders interessant war an den Tagen an der Uni die Tatsache, dass gerade ein Wettbewerb zwischen Universitäten aus der ganzen Welt stattfand – eine Art Moot-Court zwischen den Juristen, allerdings war es keine simulierte Gerichtsveranstaltung, sondern simulierte Rechtsberatungssituationen. Den Wettbewerb selbst habe ich gar nicht mitbekommen, allerdings habe ich die ganzen Leute aus den verschiedenen Ländern treffen können, wobei mir vor allem die Nordiren sympathisch waren. Am ersten Abend konnten wir zu einem „Cultural Evening“ mitkommen, der zuerst indische Tänze präsentierte. Im Anschluss sollten dann die Teams aus den einzelnen Ländern etwas aus ihrer Heimat zeigen. Die Iren sangen ein Volkslied, die Schotten stellten ihre Kilts vor, ein Finne sang seine Nationalhymne, das Team aus Malaysia stellte die verschiedenen Kleidungsstile des Lands vor usw. Allein das wäre schon die Reise zu NLS wert gewesen!

Nach einem Wochenende an der Uni und insgesamt fünf Tagen in Bangalore habe ich die Uni dann wieder verlassen – für die letzte Woche in Kalkutta.

Kalkutta – Sikkim – Kalkutta - Wuppertal - Freiburg

Wieder zurück in Kalkutta bin ich wieder bei uns ins Hostel eingezogen, das in den Semesterferien zum Großteil verlassen war – interessant war es, durch die einzelnen Gänge zu gehen und die verlassenen Zimmer zu sehen. Einige aus dem fünften Jahr haben sich nicht die Mühe gemacht, aufzuräumen, so dass es teilweise so aussah, als wäre ein Krieg ausgebrochen und dass alle das Wohnheim in Eile verlassen mussten... Wie ich gehört habe, waren die Angestellten darüber aber nicht böse, immerhin durften sie an sich nehmen, was die Studenten hinterlassen haben – darunter auch so Sachen wie alte Computer, die sie außerhalb des Wohnheims nicht mehr benutzen wollten.

Ein paar Leute waren aber noch in Kalkutta, darunter Lun, Dipto, Ravi und Joydeep, die ich alle in den ersten und letzten Tagen der letzten Woche in Indien noch einmal gesehen habe. Nach ein paar Tagen in der Stadt, die mittlerweile ziemlich heiß war, mich aber trotzdem wieder vom Neuen begeistern konnte – es ist wohl doch der spannendste Ort, den ich in Indien kenne, und ist schon zu einer Art indischer Heimat geworden –, bin ich, inspiriert von der Zeit in Dharamsala, noch einmal nach Sikkim gereist.

Die Reise nach Sikkim – insgesamt rund fünf Tage – war wahrscheinlich die günstigste, die ich in Indien gemacht habe. Inklusive Hin- und Rückfahrten mit dem Zug, Essen, Hotels, Bussen und Jeeps habe ich rund 30-35 Euro bezahlt! Und dabei gar nicht so spärlich gelebt. Die Hotelzimmer in den Dörfern waren natürlich sehr einfach und hatten (bis auf das erste) keine eigenen Badezimmer, haben aber auch jeweils nur ein paar Euro gekostet. Und, wie sich aus der Tatsache, dass ich noch einmal nach Sikkim gereist bin, ableiten lässt, ist eine Reise in den kleinen Himalaya-Staat ihr Geld mehr als wert (selbst, wenn es mehr wäre).

Da ich aufgrund meines „kleinen“ Umwegs über einen Berg meinen Trek beim ersten mal nicht abschließen konnte, wollte ich dieses Mal vom Lake Kechagpuri aus weiter nach Yuksom und von dort aus nach Tashiding weiter reisen. Auf dem „Monastic Trail“ kann man zwar noch viel weiter wandern, allerdings braucht man dann irgendwann eine weitere Genehmigung, die man nur in Reisegruppen bekommt. Aber ich wollte ja gerne alleine wandern. Sehr ärgerlich war, dass das Hotel, wo ich zunächst in Pelling wohnte, mir den Shared Jeep zum Lake Kechagpuri nicht rechtzeitig besorgen konnte (entgegen anderslautender Vorhersagen), so dass ich an dem See erst am Nachmittag ankam – und dann nicht mehr wusste, ob ich es auch bis 18-18:30 Uhr (Einbruch der Dunkelheit!) nach Yuksom wandern konnte. Der erste Wandertag war also eigentlich nur stressig, da ich mich sehr beeilen musste. Geschafft hab ich’s dann auch nur, weil ein Teil der Strecke über eine Straße führt, so dass ich diesen Teil wiederum mit einem Shared Jeep absolvieren konnte. Dafür war Yuksom ein wirklich tolles Dorf – die ursprüngliche Hauptstadt Sikkims, die drei Lamas bereist hatten, die den Buddhismus in den Staat brachten. Dementsprechend liegt auch das älteste Kloster der Stadt auf dem Berg neben Yuksom – das aber gar nicht sooo alt ist; es stammt aus dem 18. Jahrhundert, der Buddhismus breitete sich halt erst spät von Tibet nach Sikkim aus. Nach einem Besuch beim Kloster konnte ich weiter Richtung Tashiding wandern, ein wirklich wunderschöner Weg durch sehr grüne Bergwälder, der allerdings durch ein paar (teilweise starke) Regenschauer geschmälert wurde – die meiste Zeit war das Wetter aber in Ordnung. Insgesamt war es aber kälter, als ich gedacht hatte; während das Thermometer in Kalkutta auf fast 40 Grad klettern konnte, konnte man in Sikkim nachts noch gefühlte 10-15 Grad erleben, tagsüber lagen die Temperaturen aber immerhin knapp über 20 Grad. Somit war es aber nur nachts wärmer als noch im Dezember, was mich doch überrascht hat. In Dharamsala, das eigentlich höher liegt, war es doch spürbar wärmer.

Nach dieser weiteren schönen Wanderung (auch hier kann ich nur auf die Galerie verweisen!) bin ich dann nach Kalkutta zurück gereist, wo ich mich nochmals mit allen Freunden dort getroffen habe – am letzten Tag nachmittags noch mit Dipto und ihrem Freund, abends mit Ravi, Lun und Joydeep, um etwas essen und trinken zu gehen. Ein wirklich schöner Abend, und insgesamt mit den letzten Tagen ein gelungener Abschied!

Am nächsten Morgen sind Ravi und Joydeep extra noch um 6 Uhr morgens aufgestanden, um mir ein Taxi zu besorgen, noch mit mir Tee zu trinken und mich zu verabschieden. Die letzte Fahrt zum Flughafen war schon etwas seltsam, weil ich mir noch einmal alles genau angesehen habe – überfüllte Straßen ohne Markierungen, dafür aber mit herumlaufenden Kühen, Leute, die auf der Straße leben, über 30 Grad am morgen bei hoher Luftfeuchtigkeit, lautes Gehupe, überall Leben und Musik ... und die Tatsache, dass mich das alles irgendwie doch begeistert. Während ich diese Zeilen schreibe, krieg ich wieder richtig Fernweh. Andererseits habe ich mir vorgestellt, wie es im Vergleich in Deutschland aussieht und wie unwirklich das auf mich wirkte. Andererseits habe ich mich aber auch sehr auf zu Hause, auf Freiburg und auf alle Freunde und natürlich meine Familie gefreut.

Am Flughafen wurde ich dann noch von einem Mitarbeiter überrascht, der mich fragte, ob ich denn von NUJS komme – was mich sehr irritiert hatte, hatte vielleicht jemand eine Nachricht für mich hinterlassen!? Aber nein, er wohnte nur zufällig gegenüber von der Uni und sprach mich dann auch gleich auf meinen Artikel im Abschieds-Jahrbuch der Uni an... Wer den alles gelesen hatte. Aber er hatte ihm gefallen! Wie dem auch sei, nach dem Einchecken (wo ich vor mir noch eine Dame beobachten konnte, die mit 50 Kilo Gepäck – und somit 30 Kilo Übergepäck – ins Flugzeug wollte und dann erschrak, dass ein Kilo Übergepäck sie 10 Euro kosten würde... Wie kann man auch mit 50 Kilo zum Flughafen fahren, ohne sich vorher zu erkundigen!?) musste ich dann noch durch den „Immigration“- Bereich. Was das überhaupt soll, konnte ich nicht ganz nachvollziehen, denn auf dem Formular teilte ich den Behörden eigentlich nur mit, was sie eh schon wussten, bzw. durch ein Einscannen meines Reisepasses hätten rausfinden können: Wer ich bin, wo ich herkomme, wie lange ich in Indien war und dass ich jetzt abreisen würde. Naja. Auf jeden Fall nahm die Warteschlange viel Zeit in Anspruch, so dass ich mich fragte, wie man das überhaupt bis zum Flugzeug hätte schaffen können, wenn man NICHT zwei Stunden vor Abflug schon am Flughafen gewesen wäre – das ist ja nur eine Empfehlung, die Schalter zum Einchecken sind ja noch viel länger auf (und die Dame mit dem Übergepäck war nach mir noch einige Zeit damit beschäftigt, nachzusehen, was sie denn aus ihrem Gepäck alles wegschmeißen könnte). Jedenfalls fragte mich der Beamte dann nach meinem Registration Papers, die sich jeder Ausländer besorgen muss, wenn sein Visum länger als 180 Tage gültig ist. Mein Visum war allerdings nur 180 Tage gültig, so dass ich mir diese Papers gar nicht besorgt hatte. Da ich aber Student war, und die wohl normalerweise länger als 180 Tage in Indien sind, ließ er sich von dieser Begründung nicht überzeugen. Nach einigen Minuten des Diskutierens (während derer ich mir schon um mein Flugzeug sorgen machte), in denen ich ihn mehrmals darauf aufmerksam machte, dass auf dem Visum selbst vermerkt ist, dass diese Regelung nur für 180 Tage plus gilt, ließ er mich dann doch noch passieren. Na, Gott sei Dank.

Die Rückflüge Kalkutta-Dubai Dubai-Düsseldorf waren super, denn beide Male hatte ich einen Fensterplatz mit einem freien Nebenplatz – so ein Glück muss man erst einmal haben... Darauf folgten ein paar schöne Tage zu Hause in Wuppertal, wo ich erstmals seit Oktober wieder zum Friseur gegangen bin – mein Experimen „wie sehe ich aus, wenn ich meine Haare einfach ein halbes Jahr wachsen lasse“ führte, wie ich finde, gar nicht mal zu SO schlimmen Auswüchsen, aber der Friseurbesuch war dann doch nötig, wie man auf den letzten Bildern wahrscheinlich sieht. Relativ lang sind die Haare aber immer noch.

Auch, wenn ich in Wuppertal bereits sehr überrascht war, wie sauber (ja, sauber!), ruhig und leer die Innenstadt eigentlich ist, stellte sich das wirklich seltsame Gefühl mit einem kleinen Rückkehr-Kulturschock erst in Freiburg ein. Freiburg, die Stadt, in der ich mich von April bis Oktober 2007 auf Indien vorbereitet hatte – und jetzt alles wieder so vorfand wie im Oktober (weitestgehend zumindest) und Leute wieder traf, mit denen ich seit Oktober nicht einmal übers Telefon kommuniziert hatte. Hatte ich denen nicht noch gerade erzählt, dass ich nach Indien reisen würde? Da ist es fast schon erschreckend, dass das Ganze jetzt schon vorbei sein sollte... Aber so ist es nun mal.

Allerdings bin ich auch froh, wieder in Freiburg zu sein, denn Einiges hat man in Indien schon vermisst (unter anderem, in der Öffentlichkeit einfach mal in Ruhe gelassen zu werden! – wobei Kalkutta das eigentlich noch einigermaßen garantiert hatte, da schien es die Leute nicht so sehr zu interessieren, dass ein Weißer sich auf ihren Straßen herumtreibt – im Gegensatz zu vielen anderen Orten), und allgemein bin ich ja bekanntlich sehr gerne in Freiburg. Trotzdem: Indien, Kalkutta, NUJS und vor allem meine Freunde dort vermisse ich jetzt schon, und insgesamt hätte das Austauschsemester wohl kaum besser sein können. Und so waren das halbe Jahr in Indien klar eines der schönsten meines Lebens.

(Anmerkung: Zurück in Deutschland bin ich schon seit dem 15.4., in Freiburg seit dem 20.4. Den Blogeintrag habe ich aber jetzt erst fertig geschrieben.)

Bisher gibt es keine Kommentare

Login / Anmelden

 

Funktionen

  • Per E-Mail versenden